herzhaft – essen-ohne-en.de https://www.essen-ohne-en.de Essen, trinken, glücklich sein... Sun, 01 May 2016 17:14:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.3 Spargel, Bärlauch und Kräuterseitlinge https://www.essen-ohne-en.de/2016/05/01/salat-aus-spargel-baerlauch-und-kraeuterseitlingen/ https://www.essen-ohne-en.de/2016/05/01/salat-aus-spargel-baerlauch-und-kraeuterseitlingen/#respond Sun, 01 May 2016 17:14:50 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2696 Nachdem ich Bärlauch diesen Frühling ziemlich links liegen gelassen habe, ging er mir doch seit meinem Besuch im Nobelhart und Schmutzig nicht mehr aus dem Kopf... [weiterlesen]

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Nachdem ich Bärlauch diesen Frühling ziemlich links liegen gelassen habe, ging er mir doch seit meinem Besuch im Nobelhart und Schmutzig nicht mehr aus dem Kopf. Noch nie zuvor hatte ich vom Bärlauch ganz pur einfach nur ein Blatt auf dem Teller liegen. (Natürlich war da noch mehr auf dem Teller, aber der Bärlauch musste eben nicht klein gehäckselt für die „Sauce“ herhalten.) Deshalb wollte ich ihn heute auch nicht pürieren und in Parmesan ersticken, sondern zusammen mit dem Lieblingsfrühlingsgemüse Spargel servieren. Als i-Tüpfelchen sollten Morcheln dienen. Leider habe ich die spontan weder frisch, noch getrocknet bekommen und bin deshalb auf Kräuterseitlinge ausgewichen. Die sind immer erhältlich, wesentlich günstiger, aber natürlich lange nicht so aromatisch wie Morcheln.

Da ich jede Zutat für sich schon sehr mag, habe ich es ganz puristisch gehalten. So könnte man es bestens als eine Vorspeise servieren. Oder man mixt alle Zutaten zusammen und macht eine Art Salat daraus. So oder so – die Kombi ist wirklich gut.

Spargel, Bärlauch und Kräuterseitlinge
Zutaten
  • 600g Spargel
  • 2 Kräuterseitlinge (je ca 50g)
  • 15 g Bärlauch (etwa 6 Blätter)
Zubereitung
  1. Den Spargel schälen. -> Aus den Resten kann man lecker Spargelsuppe machen
  2. In einem großen Topf den Spargel mit Wasser bedecken, leicht salzen und das Wasser zum Kochen bringen. Dann die Flamme ausstellen und den Spargel etwa 10 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Kräuterseitlinge in Scheiben schneiden.
  4. Eine Grillpfanne und eine normale Pfanne bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen und jeweils etwas Olivenöl hinein geben. Achtung: Nicht zu heiß werden lassen.
  5. Den Spargel nach den 10 Minuten Wartezeit aus dem heißen Wasser nehmen und in die Grillpfanne geben. Die Kräuterseitlinge zur gleichen Zeit in die zweite Pfanne geben.
  6. Beides etwa 5 Minuten braten bis es von allen Seiten eine schöne goldbraune Farbe hat.
  7. Den Spargel mit 1 EL Sojasauce ablöschen, aus der Pfanne nehmen und dreiteilen.
  8. Die Kräuterseitlinge während des Bratens mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz würzen. Aus der Pfanne nehmen und sofort zusammen mit dem Spargel anrichten.
  9. Gewaschener Bärlauch in ganzen Blättern dazu. Fertig.

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Dazu empfehlen wir:

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Pistazienpesto https://www.essen-ohne-en.de/2016/04/26/pistazienpesto/ https://www.essen-ohne-en.de/2016/04/26/pistazienpesto/#respond Tue, 26 Apr 2016 18:42:36 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2690 "Schatz, ich hab heut Lust auf Pasta!" [weiterlesen]

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Ein erfreulich überraschend schmeckendes und Mundgefühl verursachendes Pesto, was man zu allen gewöhnlichen Pesto-Szenarien („Schatz, ich hab heut Lust auf Pasta!“ :/ ), aber auch zum Füllen von Schweinefilets und anschließendem Grillen derselben verwenden kann.
Leider müsst ihr dafür Pistazien pellen und weil ich das immer machen muss, ist es euch digitalen Zeitoptimierern unter Strafe nicht gestattet, die bereits Entschalten zu erwerben – so!

Man gehe wie folgt vor und behalte im Gedächtnis, dass die Mengenangaben riesigen Schwankungen unterliegen dürfen, je nach Konsistenz und Geschmack:

Pistazienpesto
Zutaten
  • 1 Packung Pistazien 250g - pellen!
  • 2 Töpfe Basilikum - abschneiden!
  • 1 Packung Grana Padano 60g - entleeren!
  • 1 Tasse Olivenöl - ausschütten!
Zubereitung
  1. In ein hohes Gefäß und dann entweder mit einem Lichtschwert oder einem Stabmixer ordentlich Rabatz darin gemacht bis sich ein außerirdischer grüner Schleim gebildet hat. Voila.
  2. Das Pesto hält sich im Glas mehrere Wochen im Kühlschrank.

Dazu empfehlen wir:

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Salat mit Grapefruit https://www.essen-ohne-en.de/2016/04/03/salat-mit-grapefruit/ https://www.essen-ohne-en.de/2016/04/03/salat-mit-grapefruit/#respond Sun, 03 Apr 2016 20:20:35 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2673 Ein Salat zwischen Winter und Frühling. [weiterlesen]

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Diesen Salat hab ich in den letzte Wochen immer mal wieder gemacht und er ist zu einem meiner Liebsten geworden. Wenn man das Dressing getrennt aufbewahrt, eignet er sich bestens zum Mitnehmen in der Lunchbox. Und auch bei den ersten Grillabenden im Frühling, kommt dieser Salat mit Grapefruit ganz sicher gut an. Wenn der Salat ein Hauptgang sein soll, brate ich gerne in Würfel geschnittenen und mit Ras el Hanout gewürzten Tofu dazu und gebe ihn darüber.
Im Rezept verwende ich, in Anlehnung an ein Rezept von Ottolenghi, Sumach. Dieses Gewürz kommt ursprünglich aus der Türkei und ich habe es bei einem türkischen Gemüseladen gekauft. Man kann es aber natürlich auch in diversen Internetshops bekommen.

Salat mit Grapefruit
Zutaten
  • 5 pinke Grapefruit
  • 1 EL Chiliflocken
  • 2 EL Honig
  • 150g Feldsalat
  • 1 kleiner roter Radicchio
  • 1 große Schalotte
  • 1 Limette
  • 60g Olivenöl
  • 1 El Sumach
Zubereitung
  1. Zwei Grapefruits entsaften und den Saft in einen Topf geben.
  2. Die restlichen drei Grapefruits so schälen, dass auch die weiße Haut entfernt wird.
  3. Ein Sieb in eine Schüssel hängen und darüber die Grapefruit entlang der Membranen einschneiden um die einzelnen Stücke herauszutrennen.
  4. Den aufgefangenen Saft ebenfalls in den Topf geben.
  5. Den Saft für etwa 40 Minuten zusammen mit Honig und Chiliflocken einkochen.
  6. Während der Grapefruitsaft einkocht, den Feldsalat waschen,
  7. den Radicchio vierteln und in Streifen schneiden und
  8. die Schalotte in dünne Scheiben schneiden
  9. Feldsalat, Radicchio, Schalotte und Grapefruitstücke in einer großen Schüssel vorsichtig vermengen.
  10. Den eingekochten Saft kurz abkühlen lassen und dann mit dem Saft einer Limette, dem Olivenöl, Sumach und einer großen Prise Salz verrühren.
  11. Den Salat auf Tellern anrichten und das Dressing darüber geben.

Dazu empfehlen wir:

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Pastasalat mit Kichererbsen https://www.essen-ohne-en.de/2015/11/02/pastasalat-mit-kichererbsen/ https://www.essen-ohne-en.de/2015/11/02/pastasalat-mit-kichererbsen/#respond Mon, 02 Nov 2015 14:45:30 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2630 Dieser Pastasalat schmeckt großartig auf frisch gebackenem Brot. Am Besten mit Salsa. Und geht schnell. Also worauf wartet ihr? [weiterlesen]

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Wie neulich schon kurz erwähnt, war vor Kurzem wieder mein Geburtstag und neben den marinierten Champignons gibt es seit einigen Jahren auch immer diesen Salat. Schmeckt toll auf frisch gebackenem Brot (mein absoluter Favorit ist und bleibt das Neudorfer Nr. 1 vom plötzblog) und etwas mexikanischer Salsa als Topping.

Pastasalat mit Kichererbsen

Pastasalat mit Kichererbsen

Vorbereitungszeit: 

Koch-/Backzeit: 

Zubereitungszeit gesamt: 

120g Pasta 265g abgetropfte Kichererbsen (1 Dose) pürieren mit Kurkuma 180g Mayonnaise (das ist etwas mehr als die Hälfte des Rezeptes hier auf dem Blog) 15g Schnittlauch Salz Pfeffer
Zutaten
  • 120g Fusilli
  • 265g abgetropfte Kichererbsen (eine Dose)
  • 180g Mayonnaise (etwas mehr als die Hälfte des Rezeptes hier auf dem Blog)
  • 15g Schnittlauch
  • Kurkuma
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Die Pasta kochen, abtropfen und abkühlen lassen
  2. Eine Dose Kichererbsen abtropfen lassen
  3. Die Kichererbsen dann pürieren, 1EL Kurkuma dazu geben und weiter pürieren bis eine homogene Masse entstanden ist
  4. Die abgekühlte Pasta klein hacken und
  5. mit der Kichererbsenmasse und
  6. der Mayonnaise vermengen
  7. Schnittlauch klein hacken und dazu geben
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
  9. Schon fertig! Lasst es euch schmecken!

Pastasalat mit Kichererbsen

Fotos: Christian Morgenstern

Dazu empfehlen wir:

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Spaghettini mit Butternusskürbis, Salbei und gerösteten Walnüssen https://www.essen-ohne-en.de/2015/10/07/spaghettini-mit-butternusskuerbis-salbei-und-geroesteten-walnuessen/ https://www.essen-ohne-en.de/2015/10/07/spaghettini-mit-butternusskuerbis-salbei-und-geroesteten-walnuessen/#respond Wed, 07 Oct 2015 09:46:34 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2585 Endlich wieder Kürbiszeit! Einer meiner liebsten Kürbisse, den ich erst 2010 bei dem Besuch einer guten Freundin in London kennengelernt habe ... [weiterlesen]

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Endlich wieder Kürbiszeit! Einer meiner liebsten Kürbisse, den ich erst 2010 bei dem Besuch einer guten Freundin in London kennengelernt habe, ist der Butternusskürbis. Sie hat ihn damals als eine Art Auflauf zusammen mit Gnocchi zubereitet. Bei mir gab es ihn in der letzte Woche (zum Teil auch aus dem Ofen) mit selbst gemachter Pasta, Salbei und meinem Lieblingstopping diesen Herbst: gerösteten Walnüssen.

ButternusskürbisSpaghettiButternusskürbis Salbei Walnüsse

Spaghettini mit Butternusskürbis, Salbei und gerösteten Walnüssen

Vorbereitungszeit: 

Koch-/Backzeit: 

Zubereitungszeit gesamt: 

Zutaten
Für 2 Portionen
  • ca 500g Butternusskürbis
  • 200g Spaghettini
  • eine Schalotte
  • eine Knoblauchzehe
  • 10-15 Blätter Salbei
  • 5 Walnüsse
Zubereitung
  1. Den Butternusskürbis entkernen und in kleine Quader schneiden (ca. ½ cm dick und 2 cm breit)
  2. Den Kürbis auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und für etwa 30 Minuten bei 160°C Umluft mit Grill in den Ofen schieben
  3. Pasta kochen und anschließend abtropfen lassen
  4. In einer kleinen Pfanne (ohne Fett) die Walnusskerne anrösten und beiseite stellen
  5. In einer großen Pfanne zunächst etwas Margarine schmelzen
  6. Dann eine fein geschnittene Schalotte dazu geben bis sie glasig wird
  7. Dann den fein geschnittenen Knoblauch dazu und kurz mit anbraten
  8. Als nächstes den in Streifen geschnittenen Salbei dazu und 30 Sekunden später auch den Kürbis dazu geben
  9. Ein bis zwei Minuten braten bevor die Pasta dazu gegeben wird
  10. Alles vorsichtig vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  11. Auf Tellern anrichten und mit den gerösteten Walnüssen bestreuen.
  12. Nom nom nom

 

Spaghetti Butternusskürbis Salbei WalnüsseSpaghetti Butternusskürbis Salbei Walnüsse

 

Dazu empfehlen wir:

 

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Bohnensalat (mit grünen Bohnen aus Mamas Garten) https://www.essen-ohne-en.de/2015/09/03/bohnensalat-mit-gruenen-bohnen-aus-mamas-garten/ https://www.essen-ohne-en.de/2015/09/03/bohnensalat-mit-gruenen-bohnen-aus-mamas-garten/#respond Thu, 03 Sep 2015 18:50:06 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2471 Bestimmt kennt ihr das auch. Es gibt so einige Gerichte, die schmecken bei Oma einfach am Besten. [weiterlesen]

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Bestimmt kennt ihr das auch. Es gibt so einige Gerichte, die schmecken bei Oma einfach am Besten. Süß-saure Eier zum Beispiel. Das schafft einfach keiner so gut wie Oma. Und so ist es auch mit dem Bohnensalat. Und weil ich letzte Woche beim Sonntagsbesuch auf dem Land nicht nur mit Bohnen, sondern auch mit großartigen Tomaten (aus Nachbars Garten) heimgereist bin, habe ich mich in dieser Woche an eine Neuinterpretation des klassischen Bohnensalats gewagt. Natürlich habe ich zwischendurch immer mal wieder probiert und ich verspreche die Wartezeit lohnt sich. Er wird einfach immer besser, je länger er durchziehen durfte.

Birnen, Pfirsiche und Pflaumen habe ich übrigens auch mitgebracht. Das schreit nach Kuchen, oder?

Zutaten Bohnensalat

Bohnensalat

Vorbereitungszeit: 

Koch-/Backzeit: 

Zubereitungszeit gesamt: 

Zutaten
  • 500g grüne Bohnen
  • 250g Tomaten
  • 100g schwarze Oliven mit Stein
  • 1EL Mandelblätter
Vinaigrette
  • 3TL Dijonsenf
  • 2EL Weißweinessig
  • 5EL Olivenöl
  • 1EL Ahornsirup
  • eine Frühlingszwiebel
  • 35g Kapern
Zubereitung
Am Vorabend
  1. Die Bohnen putzen und in einen großen Topf mit kaltem Wasser geben. Das Wasser aufkochen lassen, Salz dazu geben und eine Minute kochen. Die Bohnen dann sofort abgießen, mit kaltem Wasser "abschrecken" und abkühlen und abtropfen lassen.
  2. Die Vinaigrette aus 3TL Dijonsenf, 2EL Weißweinessig, 5EL Olivenöl und 1EL Ahornsirup herstellen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann eine in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebel und die Kapern dazu geben.
  3. Wenn die Bohnen abgekühlt sind, zusammen mit der Vinaigrette in eine große Schüssel geben und ordentlich vermengen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am Morgen
  1. Am nächsten Morgen werden die Tomaten und Oliven vorbereitet.
  2. Dazu die Tomaten entkernen und würfeln und die Oliven entsteinen und vierteln.
  3. Dann die Tomaten udn Oliven zu den Bohnen geben und vorsichtig vermengen.
Kurz vor dem Servieren am Abend
  1. Die Mandelblätter in einer Pfanne goldbraun rösten
  2. Den Salat nochmals abschmecken, auf Tellern anrichten und die gerösteten Mandelblätter darauf verteilen.

 

Bohnensalat

 

Dazu empfehlen wir:

 

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Zucchinitarte (oder: Zucchini auf Blätterteig) https://www.essen-ohne-en.de/2015/08/10/zucchinitarte-oder-zucchini-auf-blaetterteig/ https://www.essen-ohne-en.de/2015/08/10/zucchinitarte-oder-zucchini-auf-blaetterteig/#respond Mon, 10 Aug 2015 14:00:00 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2352

"Koch doch mal was Provenzalisches"

Babs hatte den Satz kaum ausgesprochen und schon stand ich in meinen Gedanken im Lavendelfeld kurz bevor die Sonne untergeht. [weiterlesen]

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„Koch doch mal was Provenzalisches“

Lavendel by Manuela Clemens

Foto: Manuela Clemens

Babs hatte den Satz kaum ausgesprochen und schon stand ich in meinen Gedanken im Lavendelfeld kurz bevor die Sonne untergeht. Lavendelkuchen – das wär doch mal was, aber es war Abend und viel zu warm für Kuchen. Außerdem hatte ich keine Ahnung wo ich jetzt noch auf die Schnelle Lavendel herholen sollte. (Ist aber auf jeden Fall vorgemerkt. Sobald es sich etwas abgekühlt hat und ich Lavendel organisiert habe.)

Dann fiel mir ein, dass ich tatsächlich alles für etwas „Provenzalisches“ zu Hause hatte: Blätterteig, Zucchini, Knoblauch, Schalotten, Ziegenfrischkäse, Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran, Bohnenkraut) und etwas Honig. Ein superschnell gemachtes, nicht so schweres Abendessen – perfekt zum Feierabend bei der sommerlichen Hitze.

Zucchinitarte Zutaten

Die Tarte mit Zucchini en detail:

  • eine Rolle Blätterteig (275g)
  • 150g Ziegenfrischkäse mit 2EL Milch vermengt
  • 3TL geschnittene Kräuter (frisch oder gefroren) – Hauptsache Thymian; Rosmarin, Oregano, Majoran und Bohnenkraut machen es noch provenzalischer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Schalotten
  • 1 Zucchini
  • etwa 2TL Honig

Den Ziegenfrischkäse mit Milch, fein gehacktem Knoblauch, den Kräutern und etwas Salz und Pfeffer vermengen. Dann die Schalotten fein würfeln und die Zucchini in 2-3mm dünne Scheiben schneiden. Den Blätterteig (frisch aus dem Kühlschrank) auf einem Backbleck ausrollen. Das Papier, in das der Blätterteig eingerollt ist, einfach drunter lassen und als Backpapier nutzen. Dann den Blätterteig an den Seiten ganz leicht umschlagen, so dass ein kleiner Rand entsteht.

Der Blätterteigrand

Die Frischkäsemischung auf dem Blätterteig verteilen und diesen mit Schalotten und Zucchini belegen. Kurz bevor die Zucchinitarte in den Ofen kommt, etwas Olivenöl darüber träufeln. Bei 180°C etwa 25 Minuten backen bis der Rand goldbraun wird.
Wenn die Tarte aus dem Ofen kommt, träufele ich noch etwas Honig darüber und würze sie noch leicht mit Fleur de Sel und frisch gemahlenem Pfeffer.

Bon appetit!

Zucchinitarte

Zucchinitarte

 

Dazu empfehlen wir:

 

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Sommerlicher Pastasalat mit Rucola und getrockneten Tomaten https://www.essen-ohne-en.de/2015/07/26/sommerlicher-pastasalat-mit-rucola-und-getrockneten-tomaten/ https://www.essen-ohne-en.de/2015/07/26/sommerlicher-pastasalat-mit-rucola-und-getrockneten-tomaten/#respond Sun, 26 Jul 2015 17:45:55 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2317 Und es blieb Sommer... Eines der Dinge, die für mich zum Sommer gehören, ist es bis in die späten Abendstunden draußen zu sitzen, dabei zu grillen und idealerweise auf´s Wasser zu starren. Und wenn man zum Barbecue eingeladen wird und weder Zeit noch Lust hat etwas Aufwendiges vorzubereiten, ... [weiterlesen]

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Und es blieb Sommer…

Eines der Dinge, die für mich zum Sommer gehören, ist es bis in die späten Abendstunden draußen zu sitzen, dabei zu grillen und idealerweise auf´s Wasser zu starren.

Und wenn man zum Barbecue eingeladen wird und weder Zeit noch Lust hat etwas Aufwendiges vorzubereiten, dann ist dieser Pastasalat hier perfekt. Er ist so einfach zubereitet, dass man dafür eigentlich kein Rezept braucht und schmeckt dabei auch ganz famos.

Man nehme:

  • Pasta Penne
  • getrocknete Tomaten aus dem Glas
  • frischen Rucola

Erstmal die Pasta kochen und auskühlen lassen. Dabei schon etwas vom Öl der getrockneten Tomaten dazu geben, damit sie nicht zusammen kleben. Sobald die Pasta ausgekühlt ist, die in Streifen geschnittenen Tomaten und den Rucola dazu geben. Nochmal etwas vom Tomaten-Öl dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das war´s. Das Mengenverhältnis ist Geschmackssache. Also Ausprobieren und immer wieder kosten.

Pastasalat mit getrockneten Tomaten und Rucola

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sommersonntagabend! Bei mir gibt´s heute auch das Dessert vom Grill. Hmmm…

Gegrillte Melone

Dazu empfehlen wir:

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Und es war Sommer … Gemüse-Paella https://www.essen-ohne-en.de/2015/07/14/und-es-war-sommer-gemuese-paella/ https://www.essen-ohne-en.de/2015/07/14/und-es-war-sommer-gemuese-paella/#respond Tue, 14 Jul 2015 10:48:34 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2262 Es hatte sich abgekühlt. Gott sei Dank. So konnten wir bei uns unterm Dach gemütlich den Herd anschmeißen, ohne zu schmelzen. Sich zum Kochen zu verabreden ist für mich Wenigkocherin immer ein bisschen aufregend. Hab ich einen geeigneten Topf parat, das passende Gewürz und überhaupt … noch EIN scharfes Messer?! ... [weiterlesen]

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Ein Gastbeitrag von Babs:

Es hatte sich abgekühlt. Gott sei Dank. So konnten wir bei uns unterm Dach gemütlich den Herd anschmeißen, ohne zu schmelzen. Sich zum Kochen zu verabreden ist für mich Wenigkocherin immer ein bisschen aufregend. Hab ich einen geeigneten Topf parat, das passende Gewürz und überhaupt … noch EIN scharfes Messer?! (Ich hatte, es hat alles gepasst.) Vor allem, wenn man wie ich nicht wusste, was es geben würde. Eine kulinarische Überraschung. Alles, was ich wusste, war, welche beiden Zutaten Verwendung finden würden, denn das war die Idee: Ich suchte mir etwas aus und Fräulein N. würde zaubern. Hat sie. Ich habe mir Artischocken und Honig ausgesucht. Wie gut, dass wir sowohl Haupt- als auch Nachspeise hatten …

atmo

Sie kam, sah und kochte: Fräulein N. hatte alles Zutaten nebst Reihenfolge wunderbar „analog“ in ihrem Rezeptebüchlein verewigt; süß … ich kam mir vor wie in der Schule. Fehlte nur noch mein Lieblings-Hausaufgabenheft. Nachdem die Kameras gecheckt, die Einkäufe aufgereiht und die Utensilien zusammengesucht waren, machten wir uns ans Werk: Schälen, schnippeln, waschen, putzen, braten, abmessen, entsteinen, abzupfen, kochen – beten, dass die Pfanne nicht zu klein ist. War sie nicht, auch wenn es knapp wurde.

Das_Rezept

Zutaten

Der Ablauf: Fräulein N. schnitt Zwiebeln wie ein Profi, ich rückte den Knoblauchzehen zu Leibe. In Öl angebraten dufteten die Zwiebeln bald in der Mini-Küche – (klein aber fein: mit Blick aufs Belverdere!), und ich pulte die Bohnen aus ihrer Schale. Neben mir wurde Paprika klein geschnitten und in die Pfanne geworfen. Mit heißem Wasser übergossen durften die dicken Bohnen ruhen, während ich mich bereits auf den „steinigen“ Weg zu den Oliven machte. Nachdem alle halbiert brav in ihrer Schale lagen, Fräulein bereits Gemüsebrühe angesetzt, und es in der Pfanne schon farbenfroh brutzelte, kamen Safran – extra aus Indien importiert! – Lorbeerblätter, Cayennepfeffer und Thymian dazu. Der Paellareis – ok wir schummelten ein wenig – Risottoreis – quoll in der heißen Gemüsebrühe, die Tomaten waren halbiert und die Artischockenherzen gekostet und für gut befunden. Zeit für eine Pause auf der Terrasse und ein Gläschen Chardonnay. Als die Handy-Stoppuhr piepte, wurde gewendet, gewürzt, kamen die Artischockenherzen und Tomaten dazu, und schließlich steckte ein kleiner Junge im Minutentakt seinen Kopf zur Tür herein und fragte, ob das Essen denn JETZT fertig sei. Voilà, es WAR fertig.

gemuese

Safran in der Pfanne

Chardonnay

Auf dem Holztisch sah die bunte Gemüsepaella auf weißen Tellern wirklich appetitlich aus. Und ich war ein bisschen stolz.

Gemüse-Paella

Zum Dessert servierten wir Aprikosen und Himbeeren auf Stieleis mit Honig und gerösteten Mandeln. Nicht nur der Junge war begeistert …

dessert

Aprikosen und Himbeeren

Text: Barbara Schilling – http://www.angenehme-vorstellung.de/

Fotos: Barbara und Nancy


Die Gemüse-Paella im Detail:

  • 1 Zwiebel hacken und in etwas Öl andünsten
  • 2 Paprikaschoten in kleine Rechtecke schneiden, zur Zwiebel geben und etwa 5 Minuten braten
  • 3 Knoblauchzehen möglichst fein hacken, in die Pfanne und 2-3 Minuten unter Rühren weiterbraten
  • 3 Lorbeerblätter, 1/2 TL Cayenne Pfeffer, 1TL Parika (edelsüß), 1TL Kurkuma und 1EL Thymianblätter unterrühren
  • 250g Paella-Reis (wenn nicht zu bekommen, geht auch Risotto-Reis) dazu und 1-2 Minuten warten bis der Reis leicht glasig wird.
  • Dann mit 150ml trockenem Sherry ablöschen und etwas Safran dazu geben
  • Wenn der Sherry fast verkocht ist, 600ml Gemüsebrühe und 1TL Salz dazu und 20 Minuten köcheln lassen ohne zu Rühren
  • 300g dicke Bohnen (ohne Schale) mit heißem Wasser übergießen und 10-15 Minuten stehen lassen. Dann die Bohnen von ihrer Haut befreien und zusammen mit etwa 15 halbierten Cherry- oder Pflaumen-Tomaten und etwa 8 halbierten Artischockenherzen in die Pfanne geben
  • Alles etwa 10 Minuten ruhen lassen (abgedeckt bei sehr niedriger Hitze)
  • 15-20 ensteinte, halbierte, schwarze Oliven zusammen mit etwa 15 gehackten Minzblättern in die Pfanne geben, noch einmal umrühren und das Ganze mit Zitrone servieren.

 

Dazu empfehlen wir:

 

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Süßkartoffelrösti an Pfifferlingen und Thymian-Ziegenkäsemousse https://www.essen-ohne-en.de/2015/07/07/suesskartoffelroesti-an-pfifferlingen-und-thymian-ziegenkaesemousse/ https://www.essen-ohne-en.de/2015/07/07/suesskartoffelroesti-an-pfifferlingen-und-thymian-ziegenkaesemousse/#respond Tue, 07 Jul 2015 14:30:20 +0000 https://www.essen-ohne-en.de/?p=2190 Eigentlich wollte ich nur Süßkartoffelrösti machen, denn im Kühlschrank lagen noch zwei Süßkartoffeln, die aus unerfindlichen Gründen die letzte Süßkartoffelpommes-Orgie überstanden haben. Aber das wär ziemlich langweilig gewesen, wo es doch gerade soviel frisches Gemüse gibt ... [weiterlesen]

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Eigentlich wollte ich nur Süßkartoffelrösti machen, denn im Kühlschrank lagen noch zwei Süßkartoffeln, die aus unerfindlichen Gründen die letzte Süßkartoffelpommes-Orgie überstanden haben. Aber das wär ziemlich langweilig gewesen, wo es doch gerade soviel frisches Gemüse gibt und seit Kurzem auch endlich wieder Pfifferlinge.
Eine Tasse Kaffee und eine Recherche in meinem geliebten Lexikon der Geschmacks- und Aromenkombinationen später (Nein, ich wurde nicht dafür bezahlt, das zu schreiben.), hatte ich herausgefunden, dass auch Ziegenkäse und Thymian gut zu Süßkartoffeln und Pfifferlingen passen und so kam alles zusammen:

  • zwei Süßkartoffeln
  • einen Apfel
  • zwei Knoblauchzehen
  • zwei bis drei Zweige Thymian

Ich habe auf zwei Süßkartoffeln einen Apfel benutzt. Das werden dann zwei Pfannen (d=20cm) voll Röstis, was für vier Portionen reicht.
Die Süßkartoffeln, am Besten schon am Vortag, 15 Minuten kochen und dann am Tag der Zubereitung schälen und zusammen mit einem Apfel grob reiben. Dann den fein geschnittenen Knoblauch und Thymianblätter dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles vermengen.

In einem Topf 100g Margarine schmelzen und 100g Milch dazu geben.
In der Pfanne etwas Margarine schmelzen und die Hälfte der Süßkartoffel-Masse oder mehrere kleine Rösti-Portionen hinein geben (erleichtert das Wenden später). Nach ein bis zwei Minuten (je nach Größe) 1EL von der Butter-Milch-Mischung über die Rösti geben und 4 – 8 Minuten (wieder je nach Größe) weiterbraten. Wenden und mit der zweiten Seite genau so verfahren. Zum Wenden von pfannengroßen Röstis am Besten einen großen Teller auf die Pfanne legen, alles drehen und den Rösti dann zurück in die Pfanne gleiten lassen.

Für das Ziegenfrischkäsemousse, habe ich eine Packung Ziegenfrischkäse (ca.125g) mit 2EL Milch, einer fein geschnittenen Knoblauchzehe und reichlich Thymianblättern vermengt und anschließend mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Dann noch kurz die Pfifferlinge mit einer fein geschnittenen Schalotte anbraten und fertig.

Dazu empfehlen wir:

 

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