Sommerrollen

Es war der vielleicht letzte Sommersonntag diesen Jahres und das Vorhaben „Sommerrolle“ sollte endlich in die Tat umgesetzt werden.

Unsere kleine Kochgruppe war etwas erschöpft als wir uns am frühen Sonntag Abend bei Herrn K. und Frau B. einfanden. Die beiden waren erst in den frühen Morgenstunden von ihrer Schlemmerreise aus Frankreich zurückgekommen und präsentierten stolz ihre Beute.
Während wir uns über die besten Anbaugebiete und neuen Entdeckungen unterhielten, wurde schon mal (irgendwie eher unpassend) der Sommerrollen-Dip vorbereitet:

Reisessig (120-150ml), Zucker (2EL) und eine Prise Salz in einen Topf geben und das ganze erhitzen bis der Zucker sich aufgelöst hat.
Vom Herd nehmen, zwei zerdrückte (oder sehr klein gezackte) Knoblauchzehen dazu geben, vom Sesamöl 1-2 Esslöffel je nach Geschmack. Das Gleiche gilt für klein gehackte Chili.
Dann noch den Saft einer Limette und fertig war das Dressing. Und ich überzeugt davon, dass ich diesen Pauillac unbedingt mal probieren musste.

Und das kam rein


Und das kam rein

Für die Füllung der Sommerrollen wurde fleißig geschnippelt:
Eisbergsalat, Gurken, Karotten (ahem), Frühlingszwiebeln, Auberginen, Tofu, Mango und noch mehr Chili. Derweil kochten auf dem Herd die Reisnudeln.
Frühlingszwiebeln, Auberginen und Tofu wurden angebraten, mit normalem und einem Schuss Sesamöl, und leicht gewürzt mit Salz und Pfeffer. Die Mango, die leichter nicht so reif war wie ihr „Eat me“-Aufkleber es versprach wurde von Herrn K. professionell karamellisiert und mit ein paar Chillies verfeinert.

Nun ja und dann bleibt mir eigentlich nur viel Glück zu wünschen beim Rollen. Das Reispapier (22cm) nicht zu nass machen, sonst reißt es gleich. Ist es zu trocknen, rollt sich´s schlecht und überzeugt geschmacklich wenig durch Noten von Pappe.

Und das gab´s danach, aber das ist eine andere Geschichte.


Und das gab´s danach, aber das ist eine andere Geschichte.

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