Meine Liebe zu japanischem Essen begann Ende der 90er in der (so glaube ich mich zu erinnern) ersten Sushibar Magdeburgs. Nun eigentlich war es gar keine richtige Sushibar, sondern eine Cocktailbar, in der man am Tresen in einer Ecke Platz nehmen und Sushi bestellen konnte. Kappa und Avocado Maki gab es beim ersten Mal. Die Auswahl war damals noch nicht sehr groß, aber diese völlig neuen Aromen haben mich sofort fasziniert. Viele Sushi-Experimente in der eigenen (und Mamas) Küche später, habe ich angefangen über den Sushi-Tellerrand hinaus die japanische Küche zu entdecken. Dabei gab es vor etwa fünf Jahren zu meinem Geburtstag das erste Mal Auberginen mit Miso. Alle waren begeistert davon und ich weiß wirklich nicht wieso ich sie seitdem nicht mit euch geteilt habe.

Da ich die Miso Auberginen bereits seit einigen Jahren eher “freestyle“ mache, hier nun der Versuch eines Rezepts.

Zutat Miso Auberginen

 

Miso Auberginen – Rezept für 2:

Miso-Auberginen
Zutaten
  • 2 kleine oder eine mittelgroße Aubergine
  • 2 große EL helle Misopaste
  • 1 EL Reisessig
  • (ca) 2 EL Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL helle Sesamsamen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Tasse Reis (man kann sie aber auch pur essen)
Zubereitung
  1. Die Auberginen längs in Scheiben schneiden und mit Sonnenblumenöl bestreichen
  2. Auf dem Grill weich garen oder im Ofen bei 200°C etwa 30 Minuten grillen/backen bis sie weich sind
  3. Reis nach Anweisung kochen
  4. Derweil Miso, Reisessig, Wasser und Zucker bei kleiner Flamme im Topf glatt rühren
  5. Wenn die Masse zu dick erscheint, noch mindestens 1 EL Wasser hinzufügen
  6. Die Sesamsamen in einer Pfanne ohne Öl rösten bis sie zu springen beginnen
  7. Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden
  8. Zum Anrichten Auberginen und Reis auf den Teller geben. Misocreme auf den Auberginen verteilen. Sesamsamen und, wenn ihr es nicht so wie ich für das Foto vergesst, Frühlingszwiebeln obenauf.
  9. いただきます。(Guten Appetit.)

 
Miso Auberginen

 
Miso Auberginen

 

Dazu empfehlen wir:

Nanc

„When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life.“
– John Lennon
.
.
.
Und wenn ich gerade nicht so glücklich bin, hat Kochen und Backen noch meistens geholfen.
Was wohl auch an den liebevollen Chaoten liegt, die in den Küchen dieser Stadt mit mir wirbeln.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Rate this recipe: