Jägerschnitzel (DDR Version)

Nudeln (am besten Penne) kochen.
Für die Jägerschnitzel, die Jagdwurstscheiben panieren und knusprig braten.
Für die Sauce in reichlich Butter eine zerhackte Zwiebel glasig braten und mit Mehl und Wasser anschließend daraus eine Mehlschwitze machen. Mit etwas Tomatenmark (eine viertel Tube etwa), einer großen Prise Salz, etwas Pfeffer und reichlich Zucker und Zitronensaft eine kräftige süß-saure Sauce herstellen.
Fertig. Im Ernst – das wars schon – schnell und lecker.

jaegerschnitzel

33 Kommentare

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    jochen karr 26. Februar 2010 (08:56)

    DDR-Erziehungs- und Bildungseinrichtungskult !! Das war das einzige, was ich in meiner Kindheit mit wachsender Begeisterung gegessen habe! Damals hießen die Nudeln noch Makkaroni glaub ich 😀

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    bastler 23. März 2010 (12:37)

    ja wie geil – genauso war das immer! ich werd mir gleich ne dicke jagdwurscht koofen! freundschaft!

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    Alex 9. Juni 2011 (21:17)

    …sorry, aber mich wundert nix mehr!
    Wer ein Auto aus gepressten Unterhosen fährt, der brät auch eine Wurst und behauptet, es sei ein Schnitzel!
    Geht gar nicht, trotz Briiider und Schwäääästern!
    Wurst ist Wurst und ein Schnitzel ist eben ein Schnitzel. Aus richtigem, echten Fleisch. so aus totem Tier und so!

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    Alex 9. Juni 2011 (21:20)

    ….nochmal sorry! Es gibt auch keine DDR-Version vom Schnitzel!!!!!
    Es gibt eine italienische, eine norddeutsche und von mir aus auch eine senegalesische(aus Antilope oder so) Version vom Schnitzel! Aber es gibt KEINE Version mit irgendwelcher Wurst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    Marie 10. September 2011 (14:42)

    Ach Alex,
    du weißt ja gar nicht, was du dir durch dein Gemeckere entgehen lässt =)
    Ist doch egal wie’s heißt, Hauptsache es schmeckt ^^
    Und das tut es! Seeeehrrr gut =)

    Man, hab ich einen Hunger jetzt 😀

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    Jörg 2. Februar 2012 (16:08)

    @Alex
    Wenn du dich schon über die gebratene Wurst so aufregst, dann mache das doch, fairer Weise, auch über den Begriff Jägerschnitzel aus dem Westen der Republik!
    Das richtige Jägerschnitzel (siehe Bild oben) Hat ja sogar noch von den Zutaten her was mit Jagd zu tun,
    was aber hat denn Pilzsauce mit Jägerschnitzel zu tun? Gehen Jäger Pilze suchen? Das ich nicht lache! Und das Schnitzel, kommt auch nicht vom Jäger!

    Und ganz ehrlich!? Was regst du dich auf? Schon probiert? Nein? Du magst es aus Prinzip nicht? Weil es aus dem Osten kommt? Gut so! Bei Leuten wie dich, wäre das auch „Perlen vor die Säue!“

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    Markus 13. April 2012 (13:39)

    Es gibt auch kein Jägerschnitzel im Westen. Der Ursprüngliche Name war Schnitzel nach Jägerart (gibt es auch für andere Gerichte). Man hat es damals davon abgeleitet, dass der Jäger nach der Jagd Pilze aus dem Wald für dasEssen mitgebracht hatte.
    In Kochbüchern werden inzwischen beide Arten von Jägerschnitzel aufgeführt. Bei dem Ossi-Schnitzel steht halt meist noch nach DDR Art dabei und bei dem Wessi nur noch Jägerschnitzel. Beides eigentlich falsch :-)))

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    Sven 27. Juli 2012 (12:54)

    Sorry, aber was ist Alex denn für ein Idiot?! Wurst ist aus????? Ich glaub aus totem Tier, genau wie sein Fleisch. Es hat auch niemand behauptet, dass das DDR-Schnitzel ein Schnitzel ist (übrigens die verbreitete Westversion ebenfalls nicht weil aus Schwein und nicht aus Kalb ;-)). Und ich finds einfach geil und lecker. Nimm die Scheuklappen ab Jenosse :-))))

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    Sven 27. Juli 2012 (12:55)

    @ Jörg: Daumen hoch 🙂

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    Ekkard Bäuerle 8. November 2012 (12:08)

    Seit über einem Jahrzehnt lebe ich nun bereits auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetzone, aber an dieses »Jägerschnitzel« aus Beinscheiben mit Billignudeln in Tunke gewöhnt man sich nie. Genau so wenig, wie an Eier in Senfsauce und Eisbein, beides sehr beliebt hier. Zum Glück gibt es an jeder neufünfländischen Autobahn US-imperialistische Kulturdampfwalzen à la Burger King und McDonalds – für mich sind das Inseln der Zivilisation!

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    Paule 12. November 2012 (13:11)

    Zitat:
    Alex sagt:
    09. Juni 2011 um 21:17

    …sorry, aber mich wundert nix mehr!
    Wer ein Auto aus gepressten Unterhosen fährt, der brät auch eine Wurst und behauptet, es sei ein Schnitzel!
    Geht gar nicht, trotz Briiider und Schwäääästern!
    Wurst ist Wurst und ein Schnitzel ist eben ein Schnitzel. Aus richtigem, echten Fleisch. so aus totem Tier und so!

    @ Alex mich wundert auch nix mehr bei der westlichen Schulbildung und heute verkauft man Steaks aus geklebten und gepressten Formfleisch was eigentlich aus Fleischabschnitte besteht. Ein Erdbeerjughurt hat mal eine Erdbeere gesehen,der Rest sind Geschmacksstoffe. Ein Minutensteak,Schmetterlingsteak oder Schweinerückensteak ist alles nur Schweinerücken mit anderen Namen, anderen PREISEN und anders geschnitten. Nicht zu vergessen das teure Lachsfleisch, wo bitte ist da der Lachs? Es ist ebenfalls nur magerer Schweinerücken. Aber zum besseren Verständnis hier mal die Erklärung zum Jägerschnitzel denn nicht alles was der Wessi kennt ist echt und nicht alles was er nicht kennt sofort DDR.
    Das Jägerschnitzel hat mit der DDR gar nichts zu tun. Der Ursprung liegt im Wort „Jagdwurst“.Es war eine der ersten Dauerwürste im Mittelalter welche mit auf die Jagd genommen wurde, da dies einige Tage dauern konnte.In dicke Scheiben über dem Feuer erhitzt tritt das Fett aus und wird Schnitzelfest. Wobei der Begriff Schnitzel ja von Schnipsel stammt und nicht mehr bedeutet als Abschnitt. In der DDR wurde es lediglich wieder endeckt und als Panierte Scheibe serviert.
    Das westlich bekannte Jägerschnitzel hingegen ist eine BRD erfndung weil ein Schnitzel mit Pilzen gut zum Namen past denke ich. Ansonsten wäre mir vom Wortbegriff unklar was ein Kalbs- oder Schweineschnitzel mit der Jagd zu tun hat,denn man jagd doch nur Wild und Pilze sammelt man.Maximal das man den Kellner in die Küche jagd um ein Schnitzel mit Pilzen zu holen. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen.

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    Paule 12. November 2012 (13:29)

    Markus sein Kommentar gefällt mir am besten und ist voll zutreffend im Westen machte aus aus „Jägerart“ ein Jägerschnitzel und im Osten aus der Verpflegung welche Jäger früher mitnahmen und über Feuer in Scheiben erhitzten auch ein Jägerschnitzel. Beides stimmt eigentlich nicht im Wortbegriff.
    Aber was Ekkard Bäuerle schreibt ist ja die Domspitze der Dummheit. Beinscheiben? Häää? Und Eisbein aus dem Osten? Eisbeinmeister sind ja wohl die Bayern und süß-saure Eier schon ewig ein Deutsches Gericht. Aber ich verstehe ihn wenn er ein Mc-Doof esser ist, da verliert man die Geschmacksnerven zur Hausküche. Amis essen ja auch alles mit ihrer versauten Erdnussbutter, essen auf der Strasse beim gehen aus der Tüte. Na die Zivilisation erspare ich mir oder wollen die Amis uns nun auch noch den Geschmack vorschreiben? Kannst doch ins Tütenesserland zurück gehen oder dich auf ein Feld setzen und an deine so beliebten Maiskolben knabbern, wer hindert dich?

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    Ekkard Bäuerle 12. November 2012 (15:10)

    Hm, nö, ich bleib hier, bin ja mittlerweile Ehrenossi. Und übrigens danke der Nachfrage, lieber Zonenpaule! Das notorische »Ausländer-Wessis-etc.-raus« kriegt man bei Deiner Bauart trotz hiesiger Anwesenheit aller Gruppen von vermutlich unter einem Prozent nur schwer raus, das dauert noch – genau wie das Erlernen der zivilisatorischen Grundrechenart Ironie… Na, macht nix, bleib wie du bist! Wie auch immer: Wer panierte Pressfleischkreise mit Letschowasser für Essen hält, weil es sie früher auch hinter dem sibirischen Stacheldraht gab, der frisst offenbar auch arme kleine Westkinder. Mahlzeit, Paulchen!

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    Paule 12. November 2012 (15:26)

    @ Ekkard Bäuerle
    Meine Schreibart kam doch nur durch deine provokative Aussage zu Autos und Essen in der DDR,jetzt schon wieder von dir ein „Ausländr und Wessis raus“ „sibirischer Stcheldraht“ „Westkinder fressen“ Was soll das? Den Krieg hat ganz Deutschland verloren und der westlihe Teil braucht sich heute nicht als Sieger hinstellen,er hatte es nur leichter und war auf der besseren hälfte Deutschlands als die 4 Mächte die Trennung beschlossen.
    Zu den Grundrechenarten mal soviel, Finnland übernahm 1987 das Schulsystem der DDR und ist ewig Pisaerter und wo steht die BRD mit ihrem Kaiserlichen Bismarckschen Schulsystem? Soviel dazu. Für dich lag die DDR sicher auch irgendwo in Russland und Strom wird in den Hauswänden erzeugt weil da ja auch die Steckdosen sind. Alles klar.
    Komme mal von deinem Besserwisserstatus runter und Akzeptiere auch das andere, dann kann man reden.
    Ich mag z.B.keine Froschschenkel aber würde zu einem Franzosen nie sagen das wer sowas ißt auch Kinder frißt oder mögen die USA ihre Erdnussbutter haben,ich muß sie ja nicht essen. Was mich etwas anstößt ist dein Diktatorisches meckern gegen alles was Ost ist. Wir leben heute, rege dich heute bei den Herstellern gegen Gammelfleisch und gepresstes Formfleisch auf, dann tust du was gutes.

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    Paule 12. November 2012 (15:49)

    @Ekkard,
    du scheinst übrigens ein sehr junger Mensch zu sein der Geschichte nicht lange erlebte und von Geschichte noch weniger Ahnung hat. Aber es gibt ja Wiki,Internet und Bücher. Im übrigen haben deine Beiträge wenig mit einer Aufklärung zur Geschichte der Herkunft des Wortes „Jägerschnitzel“ zu tun. Aber wenn du so Schlau bist und alles westliche so gut sowie alles östliche so schlecht findest, dann erkläre mir bitte folgende Fragen die im gegensatz zu deinen Aussagen stehen.
    – Die Autos aus gepressten Unterhosen fahren heute noch ohne je eine rückrufaktion gehabt zu haben wie es heute üblich ist bei Autoherstellern, warum?
    – Ein Fernsehturm steht heute noch dessen höhe zu bauen der westen nie erreichte, somal Berlin auf Schwemmsand liegt,warum?
    -Das Bismarcksche Schulsystem ist nur klüngelei ohne sich modeneren anzupassen,warum?
    soviele Fragen und viele mehr aber:
    -Man baut einen Flughafen dessen Eröffnung nun zum 3.mal verschoben wurde und der 4.Termin ist schon in gefahr,warum?
    -Mann Baut einen Hauptbahnhof in Berlin wo beim ersten Sturm die Seitenträger abfallen,warum?
    -Man baut an einer U-Bahstation in (Kölln?,glaube ich) wo wegen zu wenig Stahlverwendung Wasser eintritt und Schaden an Häusern entsteht,warum?

    Dies war jetzt eine ungerechte Aufzählung welche aber der Wahrheit entspricht. Wer Diktatorisch redet wie du sieht nur eine Seite und bekommt das selbe zurück.

    Vorschlag, komme mal wieder runter und schreibe doch mal ein leckeres Gericht von deiner Seite aus, aber bitte kein Schnellessen vom Stand.

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    Ekkard Bäuerle 12. November 2012 (16:26)

    Du kommst ja wirklich von Arschbacken auf Kuchenbacken, Paul. Gleich kommt noch der begehbare Computer von Robotron als sozialistische Errungenschaft, oder? Komisch, dass man Dein schmackhaftes Wunderland unter Starkstrom setzen musste, um ein paar Leute drin zu behalten…

    Also, zu Deiner Frage: Ich kann ja leider nur Bestellkarte und das ist kein Rezept. Aber ich lebe hier schon so lange und kenne deshalb alle Geschichten von Schulessen über HO bis Goldbroiler in- und auswändig. Im Gegensatz zu anderen Westlern kann ich mir nach mehr als einem Jahrzehnt ein kulinarisches Urteil erlauben, dass da lautet: Goldbroiler gutt, Jägerschnitzel fuuurchtbar… So schlimm kann kein Tankstellenwürstchen sein. Basta, tut mir leid.

    Mit den Bahnhöfen hast Du übrigens sehr recht, die sind im Osten alle schöner und neuer. Das mit den Kinder war natürlich ein gemeiner Scherz… aber dennoch ein SCHERZ!!! Obwohl, wenn ich drüber nachdenke, könnte Jägerschnitzel dem Geschmack nach auch aus Kinderbeinscheiben bestehen… Mahlzeit!

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    Paule 12. November 2012 (17:06)

    @Ekkard.
    Ich akzeptiere deine Meinung und das du das Ostessen nicht magst aber bitte alles ohne Beleidigungen. Im übrigen wo gab es Starkstrom Meinst du die Signaldrähte an der Grenze? Das war Klingeldrahtstrom. Die Minen und Selbstschußanlagen waren das Menschenunwürdige. Rede nicht von Dingen, von denen du keine Ahnung hast.

    Auch im westen gibt es vieles schöne wie auch im osten vieles schlechte. Ich sehe alles objektiv und wer die Vergangenheit nicht kennt wird die Zukunft nicht verstehen.

    Insofern schlage ich vor diesen Disput zwischen ost und west zu beenden und setze mal was zum Jägerschnitzel rein zum lesen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:J%C3%A4gerschnitzel

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    Paul 12. November 2012 (17:56)

    @Ekkard,
    ich mache es dir ganz einfach und gebe noch einen Tipp. Erkläre doch mal den Begriff und die Entstehung des „Goldbroilers“ ich bin gespannt. Denn nicht jedes Huhn ist ein Broiler. Tipp,Broiler stammt aus USA.

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    Ekkard Bäuerle 12. November 2012 (18:14)

    Also, ich esse am liebsten Broiler mit frittierten sozialistischen Erdäpfeln im Hotel NEPTUN in Warnemünde! Die dortige Broilerbar ist nicht ganz billig, aber stets gut besucht, denn sie übererfüllt ihr Plansoll mit frischen, knusprigen LPG-Landhühnern. Hier erklärt der Kombinatsleiter, dass der Broilerbegriff US-imperialistische Wurzeln hat:

    http://blog.hotel-neptun.de/2012/05/10/appetit-auf-broiler/

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    Paul 13. November 2012 (09:06)

    Ich kenne das Hotel Neptun weil es schon zu Ostzeiten dort stand und der Begriff „Broiler“ stammt wirklich aus den USA abgeleitet von „to broil“ aber es dürfen nur 6-8 Wochen alte Masthähnchen sein mit einem Gewicht von 700-1200 gramm darüber nennt es sich Puolarde. Sicher wollte man wie bei vielem sich in den 70er Jahren als die ersten Broilerstuben enstanden sind vom anderen deutschen Teil auch Wortmäßig unterscheiden. Das man nun ausgerechnet einen Begriff vom ärgsten Klassenfeind nam hat wohl keiner bemerkt aber so Schikanierten ebend auch Arbeiter die greise SED Führung.
    Im übrigen,geht doch ohne Beleidigungen.

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    Ekkard Bäuerle 13. November 2012 (09:16)

    Sehr gut, ohne Beleidigungen und am Besten auch ohne Jägerschnitzel!

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    Janine 18. Januar 2013 (14:26)

    GENIAL!!! Die Tage gab es Jägerschnitzel bei uns an der Arbeit (Schule) und sofort kamen die alten Erinnerungen wieder hoch…. EINFACH NUR VERDAMMT LECKER!!! Werde es die Tage sicherlich auch mal zuhause machen…

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    Robert 20. Januar 2013 (16:37)

    Klasse, der Unterhaltungswert hier ist Super.obwohl ich nur nach einem Rezept für die Tomatensauce zu meinem echtem Jägerschnitzel gesucht habe, das ich morgen in Hamburg für meine westdeutschen Arbeitskollegen zubereiten werde.

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    Ekkard Bäuerle 20. Januar 2013 (16:47)

    Das Jägerschnitzel ist das letzte Rückzugsgefecht des Sozialismus: klassenloses Essen!

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    Onkel Detlef 14. Februar 2013 (18:10)

    @ Ekkard Bäuerle,
    nö, ich würde sagen, sogar auf dem Vormarsch!
    In der Kantine meiner Dienstelle, in der täglich bis zu 800 Portionen gekocht werden, gehört Jägerschnitzel aus panierten Jagdwurstscheiben mit Tomatensoße und „Spirellis“ zu den beliebtesten Gerichten.
    Der Personenkreis der hier sein Mittagessen einnimmt, kommt zu etwa 40 % aus den alten Bundesländern. Der andere Teil ist von hier.
    Nach anfänglichen Irritationen bei den Unwissenden gehört es auch bei denen mittlerweile zu den meist gewählten Speisen. Genauso wie Wurstgulasch.
    Die Kantine wurde in den letzten Jahren mehrmals, trotz oder vielleicht wegen der Jägerschnitzel à la DDR, bundesweit zu einer der Besten gewählt.

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    Ekkard Bäuerle 14. Februar 2013 (19:04)

    Onkel Detlef, die Küche brennt! Mal ernsthaft: Was für Zonenmärchen tischst Du denn hier auf? Beste Kantine wegen paniertem Rezeptorenfleisch? Das riecht aber sehr nach Radio Eriwan…

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    hanno 21. März 2013 (12:35)

    Hallo Ihr Schnitzelköche, ich haue mir hier die Schenkel rot, was hier abgeht, ist beste gesamtdeutsche Comedy, aber mal ehrlich; was die Mama oder de Muddi einst aus der Not heraus gebrutzelt hat, schmeckt den Erwachsenen auch heute gelegentlich, und wehedem, da kommt einer mit dem ehemaligen anderen Sandmännchen, und meckert an Mutters Küche herum… Recht so. Es gibt auch eigentlich nirgendwo eine Tomatensauce zu essen, wie in den 60er Jahren herumprobiert wurde. Ob mit Letscho oder 2-fach konzentriertem Tomatenbrei und Dosenmilch, am Ende schmeckte alles wie erbrochener Kindergries. Und was findet man heute in den Fertigschnitzeln in Ost UND West? Verklebtes Stückelfleisch, also kaum weit entfernt von der Jagdwurst der Wurschtkombinate. Und bleibt mir bitte von den tollen Errungenschaften der Amis weg, deren tolle Errungenschaft hieß einst Rundstück warm, kam aus Hamburg und niemand hats erfunden. Nur dass die Brötchen (vermutlich) lecker und knusprig waren, nicht wie die Weizenschwämme made in USA. Dort Ess- oder überhaupt Kultur zu suchen, ist aussichtslos, das gab es dort nie. Da lobe ich mir die gesamte deutsche Küche, und alles, was davon östlich liegt. Wirklich essenstechnisch gute Zeiten gab es früher nie, und was die Mütter damals erfanden, ist schon lecker. Gruß Hanno

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    Ekkard Bäuerle 21. März 2013 (13:03)

    Hanno, Du mediokrer FDP-Koch, Deine lauwarmen Moderationsrezepte verderben mir die ganze pikante Feindseligkeit… »Gesamte deutsche Küche« ist wohl Miracoli mit Fanta, oder? Und östlich davon hätten wir dann »Nr. 22/ Ente, gebacken, süßsauer«, oder? Das nenne ich kulinarischen Genscherismus schlimmster Kajüte. Sowas kann doch meinem US-Doppelwhopper-Drohnen-Erstschlag nichts entgegensetzen! Shock and Awe!

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    Zonejunge 28. März 2013 (22:01)

    Ich sag nur eins, wer es aus DDR-Zeiten kennt weiß wie es schmeckt, wie jeder sich drauf gefreut hat wenn es aufn Speiseplan stand und alle anderen die hier blöde rumsülzen Schnitzel hin oder her, das tut garnicht zur Sache. Es hieß damals so und wird es in unseren Augen auch immer bleiben. Merkt man wieder gleich wer nicht aus der Zone stammt… *gähn* heult doch!

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    Andreas 14. August 2013 (18:04)

    Ich bin mit Jägerschnitzel im ehemaligen Osten groß geworden.Ging schnell und die werktätige Mutti brauchte weniger
    Zeit dafür.Die Jagdwurst war übriges qualitativ besser,hatte höheren Fleischanteil und keine Konservierungsstoffe.
    Zum panieren wurde noch geriebene Semmel vom Bäcker verwendet und kein Paniermehl wie heute.Da es bei uns
    früher kaum Ketschup gab war die Soße halt nur eine Mehlschwitze mit Zucker,Salz und ein wenig Tomatenmark.Wir
    hatten eh kein Vergleich also schmeckte sie uns auch.Wenn die Mutti es gut meinte,wurden die Jägerschnitzel in echter Butter gebraten.Naja und die Makkaroni oder Spaghetti haben damals genau wie heute geschmeckt.Darum
    glaube ich kaum,daß eine Kantine die gleiche Qualität heut noch bieten kann,sonst wäre das Essen so teuer wie ech-
    tes Schnitzel.Zum Thema Burger enthalte ich mich denn selbstgemachte Boulette bzw.Frikadelle ist halt was Reales.
    Aber habe vor 2 Wochen das erste Mal seit 20 Jahren wieder Goldbroiler gegessen in ehemaliger Broilerbar,sehr
    lecker hat mit Brathähnchen nichts zu tun.Koche heut noch Soljanka nur etwas edler mit frischen Zutaten.
    Heut esse ich was schmeckt egal aus welchem Land.
    Na dann an die Töpfe fertig los!
    Andreas

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    trufel 3. September 2013 (21:02)

    wer hat auf meinen Teller gekotzt?

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    Micha 14. Oktober 2013 (08:14)

    Hmm Leute Leute, gestern hat mein Schatz (kommend aus Halle) mir (kommend aus dem Schwabenland) diese unglaublich leckere Version des Jägerschnitzels aufgetischt! Ich muss sagen es schmeckt einfach fantastisch! Und das ist es doch worauf es ankommt oder? Und es gibt noch so viele leckere Dinge die aus dem Osten kommen! Vereinigen wir es doch mit dem Westen! Das ist es doch was es sein soll, Freundschaft und Liebe die durch den Magen geht! Genießt es einfach, lasst es euch auf der Zunge zergehen!

    In diesem Sinne, einen guten Appetit euer Micha mit Ramona! 🙂