Haselnuss-Rosenkohl-Maronen-Risotto

Langer Name, aber ich will euch ja nichts vorenthalten.
Dass Rosenkohl und Maronen super zusammen sind, wusste ich schon bevor ich das Aromen- und Geschmackskombinations-Lexikon aufschlug und dass Haselnussrisotto ne dufte Idee ist, dass weiß ich seit der Berlin Food Week.
Und wenn das Lexikon gesagt hätte, dass die Kombination gar nicht geht, hätte ich es wahrscheinlich trotzdem gemacht. Hat es aber nicht.
Einzig die Risotto-Idee fand es nicht so gut. – Ich schon.

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Man nehme:

  • 200g Maronen (Esskastanien)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 400-500g Rosenkohl, geputzt und je nach Größe geviertelt oder geachtelt
  • 250g Risottoreis
  • 1/4 Liter trockener Weißwein
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 50-100g Hartkäse
  • 50g Haselnüsse, halbiert bis gevierteilt
  • Safran, für die Verwöhnten unter uns

 

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Die Maronen in ordentlich viel Butter (bzw Margarine) kurz anbraten bis sie leicht knusprig aussehen. Rausnehmen und beiseite stellen. Die restlichen Überbleibsel der Maronen durch Ablöschen mit etwas Gemüsebrühe vom Topfboden lösen.

Im gleichen Topf dann Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Rosenkohl kurz darin andünsten.

Den Risottoreis dazu geben und immer schön umrühren. Wenn der Reis anfängt zu knistern (nach ein bis zwei Minuten), mit Weißwein ablöschen. Wenn selbiger fast verflogen ist, mit Gemüsebrühe auffüllen bis der Reis bedeckt ist. Sobald der Reis nicht mehr bedeckt ist, wieder auffüllen. Das Ganze maximal eine halbe Stunde köcheln lassen. Lieber zwischendurch mal probieren, damit das Risotto am Ende nicht matschig ist. Jetzt irgendwann wäre auch der richtige Zeitpunkt das optionale Safran mit dem Reis zu vermengen. Und immer schön rühren, ja?

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Zwischendurch können schon mal die Haselnüsse in einer Pfanne mit etwas Olivenöl geröstet werden. Danach schön abtropfen lassen.

Wenn der Risottoreis den richtigen Biss hat, ist es Zeit den geriebenen Käse und die Maronen unterzumengen. Und die Hälfte der Haselnüsse auch.

Der Rest der Haselnüsse wird mit dem Risotto hübsch dekorativ auf dem Teller angerichtet.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Parmesan-Chip. Die bei „The Taste“ haben das doch auch immer einfach so gemacht. Ich üb das nochmal.

Vielen Dank und guten Appetit!

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