Letztes Jahr im Oktober, hatte ich mich beim „Stadt Land Food“ in die Cassata verliebt, von der ich das letzte Stück ergattert habe.

Seitdem ging sie mir nicht aus dem Kopf und ich habe viele Rezepte für eine Cassata Siciliana gefunden, aber keines kam diesem schlichten sizilianischen Käsekuchen nahe, den ich damals gegessen habe. Deshalb habe ich wieder einmal improvisiert. Er ist anders geworden, aber trotzdem ziemlich lecker.

Und wenn man den Biskuitboden richtig auskühlen lässt, bevor man ihn aus der Form nimmt und zerteilt, dann sieht es auch nicht so aus als hätte die liebe Lila genascht.

Dazu gab es mein Lieblings-Mitbringsel aus Neuseeland – „El Bambito“ von der Plantage Finca Lerida. Dieses Mal Iced – ja, ich trinke meinen Kaffee auch gern mal kalt.

Und all das genossen wir an einem schönen Nachmittag im April bei einer Bootsfahrt um das wunderschöne Potsdam.

Vielen Dank an Christian von bewegungsbild.net für den Film!

 

Das Rezept für die Cassata:

Für den Biskuitboden drei Eier trennen.
Eiweiß mit 100g Zucker, 4TL Vanillezucker und einer Prise Salz steif schlagen, Eigelb dazu und rühren, rühren.
Eine Mischung aus 60g Mehl, 1/2TL Backpulver und 60g geriebenen Mandeln in kleinen Portionen dazu, weiter rühren.
26cm Durchmesser Springform mit Backpapier auskleiden. Teig einfüllen und bei 180°C Umluft ca 20 Minuten goldgelb backen. Dann abkühlen lassen und ausgekühlten Boden halbieren.

750g Ricotta mit 50g Zucker, 4TL Vanillezucker, 2 TL Sahnesteif und dem Saft einer Orange vermischen.

Untere Hälfte des Biskuitbodens mit Cognac beträufeln, Ricottamischung darauf geben, obere Hälfte des Biskuitbodens drauf und kühlen, kühlen, kühlen!

Direkt vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Cassata

Dazu empfehlen wir:

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Nanc
"When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life." - John Lennon . . . Und wenn ich gerade nicht so glücklich bin, hat Kochen und Backen noch meistens geholfen. Was wohl auch an den liebevollen Chaoten liegt, die in den Küchen dieser Stadt mit mir wirbeln.

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