Berlin – Minga – Berlin

Ein total verfressenes Wochenende in München

Donnerstag, 6. November, viel zu früh. Die Bahn fährt mal wieder nicht und ich hab in weiser Voraussicht Bus-Tickets nach München gekauft. Woran ich nicht im Voraus gedacht habe, war wie ich morgens zum ZOB komme ohne S-Bahn.

Ich bin also gefühlt mitten in der Nacht aufgestanden und war nur drei Busse und 10 Stunden später in München. Und ausgehungert. Das war ich auch. Im Bus gibt´s nämlich nur Schokoriegel und Bockwurst. Frau W. hatte solidarisch mitgehungert und wollte mich gleich schick in´s Gratitude ausführen. Leider durften wir dort nirgends Platz nehmen, obwohl bis auf einen Tisch alles frei war, aber mit Reserviert-Schildchen versehen.

Also sind wir einmal über die Straße in den Türkenhof. Da war nur noch ein Tisch frei UND hatte ein Reserviert-Schildchen und wir durften uns trotzdem setzen, wenn wir nicht länger als bis 20.30 Uhr bleiben würden. Da es gerade mal 19 Uhr war, hielten wir das für äußerst realistisch und haben wirklich gute vegetarische Maultaschen genossen. Dazu gab es ein Helles und unglaublich charmanten Service.

Am nächsten Tag haben wir es dann zum Mittagstisch nochmal beim Gratitude versucht und Glück gehabt. Wir hatten das Mittagsmenü mit Suppe, Burrito und Getränk für 15€. Das mag den Berliner jetzt erstmal schocken, aber das Essen war so reichhaltig, das wir uns den Rest haben einpacken lassen und zum Abend noch was zu essen hatten. Also abends leider eine etwas seltsame Reservierungs-Politik, aber das ist in München leider fast überall so, dafür war das Essen wirklich gut, total vegan und hat für zwei Mahlzeiten gereicht.

iunu

Auf den nächsten Morgen hatten Frau W. und ich uns besonders gefreut. Miomente hatte uns eingeladen zu vegan-/vegetarischen Wachmachern in´s Iunu. Die Besitzerin des Ladens, Asha, stand super gelaunt am Herd und hat sich gefreut uns das Buffet zu erklären. Leider musste sie bald weg, weshalb wir keine Gelegenheit mehr hatten uns näher mit ihr zu unterhalten. Dafür haben wir dann gegessen, Kaffee und frisch gepressten Saft getrunken bis wirklich nichts mehr ging.

vier-brunch

Die selbstgemachten Aufstriche waren der Knaller. Ganz weit vorne: Cashew-Tomate. Zum Abschluss gab es noch einen Schoko-Ingwer-Flammeri. Und dann haben wir aufgegeben und sind zurück zu Frau W. gerollt.
Auch wenn das der Testlauf war und das Angebot noch nicht so groß wie angekündigt, war es auf jeden Fall lecker und wir wünschen Asha für die Zukunft viele hungrige Brunch-Besucher.

kaffee-schoko

Schoko-Schein

Und ja natürlich haben wir an dem Tag nochmal gegessen. Bei Hans im Glück gab es vegane Burger und Pommes. Und danach noch einen verdammt guten, aber auch verdammt teuren Gin and Tonic in der Cabane Bar.

Am nächsten Tag ging es zurück in die Heimat. Dieses Mal mit Proviant für die Fahrt. Danke an Frau W!

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