Bekenntnisse einer Heimkehrenden

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, bin ich am 29. Dezember in´s Flugzeug nach Melbourne gestiegen. Raus aus dem Winter und rein in den Sommer.
Und neben jeder Menge Abenteuer und wunderschönen Landschaften, ging es auch täglich um gutes Essen und gute Getränke. So viele Inspirationen, dass ich heimgekehrt gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Vor ein paar Tagen gab es schon mal einen Blaubeer-Lamington-Kuchen. Leider zuviel Zucker und zu wenig Blaubeere, ich arbeite noch am Rezept. 😉

Eine sehr gute Begleitung dazu wäre der Iced Coffee, den ich in Melbourne auf dem Victoria Market getrunken habe. Der allerbeste Kaffee – schwarze Johannisbeere und dunkle Schokolade. Hmmm…. Kiri hieß er und aus Kenia war er. Wenn ihn jemand irgendwo sieht, bitte schickt ihn zu mir!

Kiri
Market Lane Coffee auf dem Victoria Market

 

Von Melbourne aus ging es nach Sydney und von dort 16 Tage lang die Ostküste hoch bis nach Cairns. Das waren dann auch die 16 Tage in denen ich nicht kochen konnte. Jeden Abend waren wir in irgend einem Restaurant und sicher gab es auch da Inspiration (die Lamingtons zum Beispiel). Die hab ich aber nicht fotografiert und springe deshalb gleich mal weiter nach Neuseeland. Da hat die kleine Reisegruppe Potsdam wieder zusammen gefunden und wir haben gekocht. Auf zwei kleinen Campingkochern. Dafür aber ziemlich dekadent. Und ja ein, zwei neuseeländische Weine wurde dabei auch verkostet.

Die folgenden Fotos stammen von Ela. Die war zusammen mit Christian schon die gesamte Zeit in Neuseeland unterwegs, in der ich noch die Ostküste Australiens erkundet habe. Deshalb war ich nicht an der Entstehung all dieser Gerichte beteiligt, aber vorenthalten will ich euch die schönen Fotos trotzdem nicht. Danke, Ela!

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Und nun ja, was soll ich sagen. Ich hab öfter mal die vegetarische Flagge hochgehalten, aber ich gestehe, ich habe auch von allem anderen gegessen. Liebt mich oder hasst mich dafür. Es gibt weiterhin vegane Kuchen, denn Eier sind viel zu schade sie in den Kuchen zu tun.

Nach 10 wunderschönen Tagen mit meinen lieben Freunden, ging es dann drei Wochen allein durch Neuseeland. Weniger dekadent beim Kochen. Schließlich gab´s nur noch einen Campingkocher und keinen Kühlschrank! Das hieß dann meist: Pasta mit Gemüse oder Brot mit Gemüse oder manchmal auch nur Brötchen mit Ketchup. Kaffee gab´s trotzdem jeden Tag. Das können die in Australien und Neuseeland wirklich gut, selbst wenn man denkt man ist grad irgendwo im nirgendwo. Und ja, Wein gab´s auch. Nicht jeden Tag natürlich! 😉

Meinen letzten Abend habe ich dann mit einem Haufen Kiwis, drei Schweizern, einem großen Topf Käsefondue, einer Flasche Wein pro Person und Zwetschgenschnaps verbracht. Und den Morgen danach in meinem Lieblingkaffeeladen in Christchurch – C4Coffee. Von dort hab ich mir den Lieblingskaffee gleich mitgebracht – „El Bambito“ aus Panama und für den hab ich auch schon ein Gebäck im Kopf.

Ja, mein Ofen hat mir wirklich wahnsinnig gefehlt und war seit meiner Rückkehr fast täglich in Betrieb um Brot, Brötchen, Kuchen und Muffins zu backen.

Heut gibt´s aber erstmal wieder was bodenständiges deutsches. Eines meiner Lieblingsgerichte: Brokkolibuletten an Radieschensalat und Kartoffelpüree.

Habt noch eine wunderschöne Woche mit viel Sonnenschein!
(Das Gebäck zum Kaffee gibt´s spätestens zum Frühlingsanfang.)

brokkolibuletten

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